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Rennbericht 2003 / 06 Nürburgring


6. Lauf FIA-GTC-TC’76: 32. AvD-Oldtimer-Grand-Prix Nürburgring

 

 

 

Rekord-Starterfeld in der Premieren-Saison

 

 

 

Mit 24 Tourenwagen und GT bis zum Baujahr 1976 präsentierte sich die FIA-GTC-TC’76 beim 32. AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Das ist das größte Starterfeld in dieser, erst seit diesem Jahr ausgetragenen Historischen FIA Europa Meisterschaft. Im Training markierte Pekka Nyström (S) in seiner Chevrolet Corvette (1972) mit dem 7,4 Liter-V8-Motor die Bestzeit. Allerdings war der Skandinavier nur winzige 0,05 Sekunden langsamer als Ingo Zeitz (D) im Derkum-Porsche 911 RSR 3.0 (1974).

 

 

 

Als Nyström wegen eines technischen Defekts nicht antreten konnte, übernahm Ingo Zeitz die Pole. Dahinter folgten mit Wolfgang Schachinger (A) und Dieter Tögel (D) zwei schnelle BMW CSL-Piloten. Schachingers „Batmobil“ ist ein ehemaliges Auto aus dem belgischen Rennstall „Luigi Racing“ und trägt die damalige Werkslackierung, Tögels 3,5 CSL ist das ehemalige Schnitzer-Auto, das welches von Dieter Quester und Albrecht Krebs gefahren wurde.

 

 

 

Aus den Niederungen der sechsten Startreihe arbeitete sich Dr. Armin Zumtobel (A) im Porsche 906 (1966) Position um Position nach vorne. Die Gruppe 4-Sportwagen waren erstmals zu einem FIA-GTC-TC‘76-Rennen zugelassen. Zumtobel schaffte es, bis auf den zweiten Platz im Gesamtklassement nach vorn zu fahren. Nur Ingo Zeitz war nicht mehr zu halten und gewann mit 8,4 Sekunden Vorsprung vor Zumtobel und Schachinger.

 

 

 

Den Rang als drittschnellster Tourenwagen-Fahrer hinter Schachinger und Tögel sicherte sich Carlos Cruz (P) im Alfa Romeo GTAm (1970) vor Roberto Panarotto (I) im Trivellato-Fiat 128 Coupe (1972). Viel Pech hatte dagegen Claus Damgaard (DK) im spektakulären De Tomaso Pantera (1972). Der Vierte des Trainings erzielte zwar in der elften Runde die schnellste Rennrunde, kam aber nach Problemen mit dem schwierig zu händelnden GT nur auf den 21. Rang, während sein Teamkollege Henrik Lindberg (DK) den zweiten De Tomaso Pantera zur Rennhälfte komplett abstellen musste. Auch Dr. Helmut Stein (D) hatte Riesenpech. Mit seinem Ex-Obermoser/Wooding Ford Escort RS (1971) fiel er bei seinem Heimrennen in der letzten Runde aus.

 

 


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