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Rennbericht 2003 / 07 Spa


Ardennen-Hoch

 

 

 

Claus Berglund stand in der Boxengasse von Spa-Francorchamps und schaute zufrieden in Richtung „Eau Rouge“. Obwohl er im Jungfern-Rennen des De Tomaso in der FIA-GTC-TC’76 nach einem Getriebeschaden frühzeitig ausgefallen war, lag ein Lächeln auf dem Gesicht des Dänen. Denn die Erfolgsfanfare tönte an diesem Tag aus den beiden Auspuffrohren eines Ford V8, der auch Berglunds De Tomaso antreibt.

 

 

 

Der Däne freute sich mit seinem Landsmann Claus Damgaard über den Gesamtsieg im Rennen der FIA-GTC-TC’76 auf dem Formel 1-Kurs von Spa. Mit seinem 500 PS starken, von Dan Suenson aufgebauten De Tomaso feierte Damgaard den ersten Saisonerfolg. „Damit konnten wir in unserer ersten Saison nicht rechnen“, freute sich Damgaard, der auch schon die schnellste Zeit im Training markiert hatte. „Es wäre natürlich viel einfacher gewesen für die neue Kategorie einen Porsche aufzubauen und einzusetzen. Aber der Pantera gefiel uns besser“.

 

 

 

Weniger Glück hatte allerdings Damgaards Teamkollege Hendrik Lindberg (DK). Er hatte sich auch im Fahrerlager noch nicht beruhigt. „Beim Überrunden wechselte ein Mini Cooper mehrfach die Spur und drängte mich bei Blanchimont von der Strecke“, ärgerte sich Lindberg. „Leider konnte ich nicht erkennen, wer es war“.

 

 

 

Hinter Damgaard zeigte Dr. Armin Zumtobel (A) im Porsche 906 eine starke Leistung. Der österreichische Porsche-Spezialist erreichte mit dem Sportwagen den zweiten Platz im Gesamtklassement. „Hier in Spa muss man mit dem Auto ganz schön kämpfen“, erzählte der Mayrhofener. Letztlich verwies er Wolfgang Schachinger (A) im BMW 3,0 CSL, der in der Tourenwagen-Kategorie der FIA-GTC-TC’76 führt, auf den dritten Rang. Schachinger lieferte sich mit Dieter Tögel (D) im bildschönen Schnitzer-BMW 3.0 CSL (Ex-Quester/Krebs) einen packendes Finale, behielt aber nach 30 Minuten mit 4,4 Sekunden die Nase vorn. Drittschnellster Tourenwagen-Pilot war Dr. Helmut Stein (D) im Wooding-Ford Escort RS.

 

 

 

Erst dahinter kreuzte Nürburgring-Sieger Ingo Zeitz (D) die Ziellinie. Mit seinem Derkum-Porsche 911 Carrera RSR 3.0 kämpfte er zunächst mit Schachinger um die dritte Position, fiel dann aber zurück. Seine Premiere im Rahmen der FIA-GTC-TC’76 feierte der Kent-Ford Capri RS 2600 (Ex-Engeman/Mass) von Douglas Titford (GB), ein Semi-Werkswagen von 1972. Pech hatte dagegen Carlos Santos (P), der seinen Porsche 911 Carrera RSR 3.0 mit einem Getriebeschaden bereits kurz nach dem Start abstellen musste.

 

 

 

„Die FIA-GTC-TC’76 entwickelt sich sehr gut“, sagt Serienkoordinator Ronny Bredhauer. „Für nächstes Jahr rechne ich mit einem vollen Starterfeld!“. Zunächst steht am 10. Oktober 2004 das Finale in Estoril (P) an.

 

 


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