Rennbericht 2005/ 04 Zolder
FIA-GTC-TC’76: Defekt raubt Peter Mücke im Ex-Werks-Ford Capri den Sieg
Peter Richrath (D) Porsche 911 Carrera RSR 3.0 |
Peter Richrath (D) startete mit seinem Porsche 911 Carrera RSR 3.0 von der Pole Position in den dritten Saisonlauf. Der Sieger von Hockenheim und Misano, Patrick Gerling (CH) hatte mit seiner Chevrolet Corvette schon im Training Pech. Er drehte sich und kollidierte mit Ingo Zeitz (D) im Porsche Carrera RSR. Während Zeitz die Heimreise antreten musste, konnte Gerling zumindest das Rennen bestreiten. Der Schweizer startete mit seiner Corvette eine Aufholjagd aus der letzten Startreihe, die ihn noch bis auf den dritten Platz nach vorne brachte.
Peter Mücke Ex-Werks-Ford Capri RS 3400 |
An der Spitze eilte Peter Mücke im Ex-Werks-Ford Capri RS 3400 auf und davon. Keiner war in der Lage dem Berliner, der mittlerweile zum DTM-Teamchef aufgestiegen ist, zu folgen. Doch in der zweiten Rennhälfte produzierte der V6-Motor mehr und mehr Misstöne. Mücke fiel zurück und war froh das Ziel noch zu erreichen – immerhin noch als Führender in der Tourenwagenwertung. „Irgendwas mit der Zündung hat nicht mehr gestimmt“, erzählte ein leicht frustrierter Mücke nach dem Rennen.
Dr. Armin Zumtobel (A) Porsche 906 Carrera 6 |
In nur einer Runde pfeilten Dr. Armin Zumtobel (A) im Porsche 906 Carrera 6 und Peter Richrath am angeschlagenen Capri vorbei. In der Runde darauf schnappte Richrath auch Zumtobel und verteidigte die Spitze bis ins Ziel. 7,5 Sekunden betrug der Rückstand von Zumtobel. Hinter dem Führungsduo und Gerling’s Corvette kreuzte Thomas Verhoeven (D) die Ziellinie im geliehenen Porsche Carrera RSR von Derkum Motorsport, mit dem Klaus Ludwig, Uwe Alzen und Peter Dumbreck das 500 Kilometer-Rennen im Rahmen des 24-Stunden-Rennens gewannen.
Lindberg, Henrik (DK) De Tomaso Pantera | |
Dr. Helmut Stein (D) Ex-Wooding-Ford Escort RS |
„Das Team hat mir das Auto zur Verfügung gestellt, weil mein eigenes Auto nicht rechtzeitig fertig wurde“, erzählte der GT-Meister des letzten Jahres. „Ich wollte vor allem nichts kaputt machen“. Dieses Ziel hätten auch Claus Damgaard und Hendrik Lindberg mit ihren De Tomaso Pantera gern erreicht. Doch beide schieden nach starker Vorstellung vorzeitig aus. Doch die italienischen Sportler mit dem amerikanischen V8-Ford-Triebwerk kommen in dieser Saison immer besser in Schwung.
Bei den Tourenwagen sicherte sich Kerry Michael (GB) im Ford Escort TC den zweiten Platz vor Dr. Helmut Stein (D) im Ex-Wooding-Ford Escort RS. Wolfgang Schachinger trat mit seinem BMW 3,5 CSL nach Motor-Problemen im Training erst gar nicht zum Rennen an.


























