Rennbericht 2005/ 06 Spa-Francorchamps
FIA-GTC-TC ’76: Große Faszination
Altfrid Heger, Mercedes 300 SEL 6.3 | |
Henrik Lindberg, De Tomaso Pantera | |
Peter Richrath, Porsche Carrera RSR |
Der „Silberpfeil“ mit vier Türen war einer der großen Hingucker im Formel-1-Fahrerlager von Spa-Francorchamps. Fast 35 Jahre ist es her, dass ein solcher Mercedes 300 SEL 6.3 beim 24 Stunden-Rennen an gleicher Stelle in den Wettbewerb geschickt wurde. „Das Auto bietet eine große Faszination“, sagte Altfrid Heger. Der ehemalige DTM-Rennprofi startete mit dem in fünf Jahren aufgebauten mächtigen Tourenwagen nach Estoril 2004 zum zweiten Mal bei einen Lauf zur historischen FIA-Meisterschaft. Mit dem Mercedes war er Teil des mit insgesamt 30 Fahrzeugen größten Starterfeldes der FIA-GTC-TC’76 in der Saison 2005.
Heger gewann die Tourenwagen-Wertung mit dem „Dickschiff“ und kam auf dem siebten Gesamtplatz hinter Henrik Lindberg im De Tomaso Pantera ins Ziel. Dahinter folgte Dr. Helmut Stein im Ex-Wooding-Ford Escort RS. Reinhold Gröpper erreichte mit dem Ford Mustang Boss 302 den vierten Platz in der Tourenwagen-Wertung und sammelte mit dem zweiten Platz in der Klasse hinter Heger genügend Zähler, um die Meisterschaft bei den Tourenwagen bis 1971 zu sichern.
An der GT-Spitze eilte Patrick Gerling (CH) im Chevrolet Corvette des Malibu-Racing-Teams in Richtung Meisterschaft. Doch der Schweizer zog seinen Vorteil aus einem Dreher von Claus Damgaard im De Tomaso Pantera gleich in der ersten Runde. Der Däne erzielte zwar die klar schnelleren Rundenzeiten, doch er verfehlte nach langer Durststrecke um eine Sekunde den Gesamtsieg. Den dritten Platz sicherte sich Peter Richrath (D) im Porsche Carrera RSR als bester Porsche-Fahrer.
Pech auch für Peter Mücke. Der DTM und F3-Teamchef, kam nach technischen Problemen mit seinem Ex-Werks-Ford Capri RS nicht ins Ziel, wurde aber noch gewertet.
























