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Rennbericht 2005/ 07 Dijon


FIA-GTC-TC’76: Mit guter Streckenkenntnis zum Erfolg


Patrick Gerling (CH), Chevrolet Corvette C3

Patrick Gerling (CH), Chevrolet Corvette C3
Wolfgang Schachinger (A), BMW 3.0 CSL

Wolfgang Schachinger (A), BMW 3.0 CSL

„Ich kenne mich hier sehr gut aus“, sagte Patrick Gerling (CH) nach seinem Erfolg beim Finale zur FIA-GTC-TC’76-Meisterschaft auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs von Dijon. Mit dem Chevrolet Corvette C3 des Malibu Racing Teams war der Schweizer auch in Burgund das Maß der Dinge. Für die Pole Position musste er noch nicht mal alle Karten aufdecken: „Für das Rennen wusste ich, dass ich Reserven habe“.

 

Doch am Ende hatte Gerling nur 2,8 Sekunden Vorsprung vor Dr. Armin Zumtobel (A) im Porsche 906. „Ich hatte Probleme mit dem Luftdruck in den Reifen“, sagte Gerling, der sich die Meisterschaft für GT-Fahrzeuge bis Baujahr 1976 (FIA-GTC’76) sicherte.

 

Den dritten Platz im Gesamtklassement erkämpfte sich Wolfgang Schachinger (A) im BMW 3.0 CSL. Um diesen Platz lieferte er sich einen spannenden Kampf mit Peter Richrath (D) im Porsche Carrera RSR. Doch Richrath verbremste sich in der vorletzten Runde und drehte sich. Er konnte zwar weiterfahren, musste aber mit einem Reifenschaden in Folge des „Highspeed- Drehers“ eine Runde vor Schluss aufgeben.

 

Schachinger konnte seinen Titel aber nicht verteidigen. Die Meisterehren bei den Tourenwagen bis 1976 (FIA-TC’76) erbte Dr. Helmut Stein (D), der mit seinem Ford Escort RS als Gesamtsechster seine Hubraumklasse gewann.