fia, championship, challenge, motorsport, historic, historic racing, series, vintage, racing, cars, automobile, Auto & Motor, Cars & Motor, Voiture et Motor, Autotuning, Oldtimer, challenges, events, european, fia-gtc, fia-tc, gtm, fia-gt, championships, touring, grandtouring, classic, oldtimer, race, races, photos, videos, AC Cobra, Alfa Romeo GTA, Austin Healey, Austin Mini Cooper S, BMW 2002 3.0 CSI CSL, Chevrolet Corvette, De Tomaso Pantera, Diva GT, Elva GT, Ferrari 365 GTB, Ford Escort MK RS, Ford Falcon Sprint, Ford Lotus Cortina, Ford Mustang, Jaguar E Type, Jaguar MK II, Lotus Elan Elite, Marcos, Mercedes 300 SLS, Mini Marcos, Morris Cooper S, Mustang GT, Porsche 356 906 910 911 RSR 3.0, Triumph TR4, TVR Grantura, TVR Griffith, Volvo 544,
                  

Rennbericht 2003 / 08 Estoril


Marcos und die Big Banger

 

 

 

Obwohl die Entscheidung in der FIA-GTC’65 schon vorzeitig beim Rennen in Spa-Francorchamps gefallen war, begeisterten die Starter mit ihren faszinierenden historischen Grand-Tourisme Fahrzeugen bis Baujahr 1965 mit zwei äußerst spannenden Rennläufen beim Finale in Estoril (P). Den Gesamtsieg im ersten Rennen belegte Wolfgang Schachinger (A) in seiner Chevrolet Corvette Sting Ray Coupé mit der Split Screen-Heckscheibe. Mit 14,8 Sekunden Vorsprung sicherte sich der Österreicher seinen ersten Gesamterfolg in der FIA-GTC’65.

 

 

 

Der Kampf um den zweiten Platz wurde zum echten Krimi zwischen den beiden Marcos 1800 GT-Fahrern Philipp Nelson (GB) und Charles Allison (GB). Allison setzte in der letzten Runde alles auf eine Karte und holte 0,7 Sekunden auf seinen Konkurrenten auf. Fast nebeneinander kreuzten sie die Ziellinie. Aber letztlich behielt Nelson die Nase mit dem Bruchteil einer Sekunde vorn und sicherte sich den zweiten Platz.

 

 

 

Hinter dem Marcos 1800 GT-Duo kam mit weniger als einer Sekunde Hans-Jürgen Malsbenden (D) mit seiner offenen Corvette Sting Ray ins Ziel. Der Fahrer des Total Performance-Teams, der in der FIA-GTC’65 lange Zeit in der Gesamtwertung geführt hatte, markierte zwar in der vorletzten Runde die schnellste Rundenzeit des Rennens, schaffte aber nicht mehr den Sprung aufs Treppchen.

 

 

 

Dahinter machten es Jamie Boot (GB) und Bill Shepherd (GB) ganz besonders spannend. Es ging um den fünften Platz im Gesamtklassement und den dritten Rang in der großen Hubraumklasse. Schließlich behielt Spa-Sieger Jamie Boot mit seinem TVR Griffith die Nase mit einer Hundertstel Sekunde vorn. Nürburgring-Doppelsieger Shepherd kam mit der Shelby Cobra „nur“ auf den sechsten Platz.

 

 

 

Im zweiten Rennen fuhr er zwar die schnellste Rundenzeit heraus, schied aber zur Rennhalbzeit aus. Das Rennen machte Jamie Boot im TVR Griffith, der sich in einem packenden Zweikampf gegen Hans-Jürgen Malsbenden durchsetzen konnte. Dahinter gelang Peter Dunn (GB) im Marcos 1800 GT der Sprung aufs Treppchen vor seinen Marcos-Kollegen Charles Allison und Philipp Nelson. Dann folgte mit Hendrik Lindberg (DK) der schnellste Lotus Elan-Fahrer, der Dr. Günther Alth (A) im Jaguar E-Type Competition Roadster in Schach hielt.

 

 

 

Der vielleicht schönste GT des Wochenendes erzielte einen siebten und einen neunten Rang im Gesamtklassement. Francisco Albuquerque (P) aus Cascais zeigte mit dem Ferrari 275 GTB einen großen Einsatz. „Ich würde mich sehr freuen, wenn das Team im nächsten Jahr die ganze Saison bestreitet“, betonte Ronny Bredhauer, der Serienkoordinator der FIA-Serien für Tourenwagen und GT.

 

 

 

Als Meister 2004 stand Bo Warmenius (S) im Lotus Elan bereits fest. Der Forschungs- und Entwicklungsingenieur von Scania verteidigte seinen in 2003 gewonnen Titel auch in der Saison 2004. Ein weiterer Lotus-Fahrer sicherte sich den Gesamtsieg in der Periode E. Udo Voßhenrich (D) kämpfte engagiert die ganze Saison über in seinem Lotus Elite und sicherte sich verdient den Erfolg vor Ad Vermeulen (NL) im Alpine A108-Renault. Die GTP-Wertung gewann Peter Aylett (GB) in seinem seltenen GSM Delta Coupé.

 


track.estoril.jpg