Rennbericht 2005/ 01 Hockenheim
Der schnelle Stefano und ein Goldkäfer
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Der FIA-Cup für historischen GT-Fahrzeuge (FIA-GTC’65) eröffnete mit dem großen Starterfeld von 35 Fahrzeugen die neue Saison. Beim Jim-Clark-Revival auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg feierte dabei Stefano Rosina (I) in seinem Elva GT160-Buick zwei souveräne Start-Ziel-Siege. Doch in beiden Rennen über jeweils 30 Minuten sorgten seine Verfolger für mitreißende Positionskämpfe.
Während Andre Bailly (F) mit seiner AC Cobra im ersten Rennen noch den zweiten Platz erringen konnte, musste er nach einem Ausrutscher im zweiten Rennen das Feld von hinten aufrollen. Trotz der schnellsten Rennrunde verpasste der Franzose mit dem vierten Platz einen erneuten Platz auf dem Treppchen.
Den sicherte sich Sean Walker (GB) in seinem „Gold Bug“-Lotus Elan 26R (Gold Bug = Goldkäfer). Der Brite ist der Sohn von Ian Walker, der diese goldfarbenen Elan in den 60er Jahren erfolgreich einsetzte. Unter anderen Lotus-Werksfahrern startete auch Jim Clark in einem „Gold Bug“-Elan. Im GT-Rahmenrennen des Großen Preises von England 1964 in Silverstone gewann der Formel-1-Weltmeister in einem von Walkers Vater eingesetzten Lotus vor Sir John Whitmore. Im Rennen der FIA-GTC’65 im Rahmen des Jim-Clark-Revivals erreichte Sean Walker den zweiten Platz in Rennen 2 und den dritten Platz in Rennen 1.
Ian Cox gewann im Big Healey die Kategorie bis 1961
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In der 1,6-Liter-Klasse verwies er dabei beide Male den FIA-GTC’65-Meister Bo Warmenius (S; Lotus Elan) auf den zweiten Platz. Während sich in der Klasse über 2,5-Liter in beiden Rennen Hans-Jürgen Malsbenden (D) in der Chevrolet Corvette Sting Ray aus dem Total Performance-Team dem Franzosen Bailly geschlagen geben musste, war Peter Dunn in seinem Marcos 1800GT-Leichtgewicht der Dominator in der 2,5-Liter-Klasse. Er gewann beide Rennen, belegte im Gesamtklassement jeweils den sechsten Rang. Dr. Armin Zumtobel (A) kämpfte mit seinem Porsche 911 tapfer gegen die Marcos-Armada, hat aber mit seinem aufgrund des Reglements gegenüber den Marcos rund 400 Kilogramm schwereren GT nicht den Hauch einer Chance. Immerhin erreichte der Porsche-Fahrer nach dem vierten Platz in der Klasse beim ersten Rennen in Lauf zwei den dritten Platz.
In der Kategorie der älteren Fahrzeuge bis 1961 beherrschte der Austin Healey 3000 von Ian Cox (GB) erwartungsgemäß das Geschehen. Dahinter belegte Landsmann Peter Aylett in der Diva GT den zweiten Platz vor Walter Antonacci (I) im Alfa Romeo Giulietta Spider Veloce. Der FIA-GTC’65-Vorjahresmeister dieser Kategorie, Udo Voßheinrich (D) fehlte ausgerechnet bei seinem Heimrennen, weil sein Lotus Elite nicht rechtzeitig fertig wurde.



























