Rennbericht 2005/ 07 Dijon
FIA-GTC’65: Malsbenden verliert den Titelkampf in der ersten Runde
Bo Warmenius, Lotus Elan | |
Leo Voyazides, Ford GT40 | |
Stefano Rosina, Elva GT 160-Buick | |
Udo Voßhenrich, Lotus Elite |
Kurz nach dem Start zum ersten 30-Minuten-Rennen war das Finalwochenende des Meisterschaftsfavoriten Hans-Jürgen Malsbenden schon zu Ende. Am Chevrolet Corvette Sting Ray riss eine Antriebswelle und beschädigte neben anderen Teilen auch den Tank. Im Fahrerlager versuchte das Total Performance-Team alles, um die Corvette wieder fahrtüchtig zu machen. Doch letztlich musste die Mannschaft von Torsten Schwarz einsehen, dass der Schaden nicht vollständig zu beheben war.
Den Rang des besten GT sicherte sich Bo Warmenius (S) im Lotus Elan als Gesamtdritter hinter dem souveränen Leo Voyazides im Ford GT 40 und Stefano Rosina im Elva GT 160-Buick, beides GTP-Fahrzeuge. Aber der Schwede distanzierte die schnellen französischen AC Cobra von Bernard Peruch und Andre Bailly. Die Klasse bis 2,5 Liter Hubraum sicherte sich Peter Dunn (GB) im Marcos 1800 GT als Gesamtsiebter vor seinen Landsleuten und Modellkollegen Richard Styles und Peter Thompson.
In der Klasse der ältesten und kleinsten GT meldete sich Vorjahresmeister Udo Voßhenrich (D) mit seinem Lotus Elite zurück und gewann von seinem Modellkollegen Reimer Stöhrmann (D) und knapp dahinter Walter Antonacci (B) im Alfa Romeo Giulietta Spider. Im zweiten Rennen drehte Antonacci allerdings den Spieß um und kreuzte vor Stöhrmann die Ziellinie. Udo Voßhenrich gewann die Klasse aber so deutlich wie schon im ersten Rennen. Doch Reimer Stöhrmann sicherte sich den Meistertitel in der FIA-GTC’65 der Fahrzeuge bis 1961 (Periode E).
Im zweiten Rennen zeigte Voyazides eine ähnlich souveräne Leistung wie im ersten Lauf und gewann die Gesamtwertung mit 12 Sekunden vor dem sehr starken André Bailly (F) im AC Cobra. „Das Auto war heute wie ausgewechselt“, freute sich Bailly bei seinem Heimrennen. Er verwies seinen Landsmann Bernard Peruch auf den dritten Platz im Gesamtklassement. Der Zweite des ersten Rennens, Stefano Rosina musste nach nur zwei Runden seinen Elva abstellen.
Bo Warmenius musste hart um den vierten Platz kämpfen. Zwei Sekunden Vorsprung rettete er über die Ziellinie vor Michael Menden (D) in der Chevrolet Corvette Sting Ray. Ein starkes Rennen zeigte der Zweitplatzierte in der 1,6-Liter-Klasse, Jürg Schwendimann (CH). Mit seinem Lotus Elan war im ersten Rennen ausgefallen und sicherte sich nach einer engagierten Aufholjagd den sechsten Platz im Gesamtklassement vor Wolfgang Schachinger in der Chevrolet Corvette.
Das Duell der Leichtbau-GT aus England gewann Richard Styles vor Peter Thompson. Dr. Armin Zumtobel (A) erreichte den dritten Platz in der Klasse. Mehr ist für den rund 400 Kilogramm schwereren Porsche 911 nicht zu erreichen.

























