Rennbericht 2003 / 02 Mondello
Ein Spaziergang im irischen Park
Die FIA European Challenge for Historic Touring Cars und der FIA-Cup for Historic Grand Touring Cars startete mit ihrem zweiten Rennen der Saison auf neuem Terrain. „Es gibt eine fantastische Atmosphäre hier“, sagt der FIA-Koordinator Ronny G. Bredhauer im Namen der FIA-Teilnehmer. Die meisten von ihnen fuhren direkt von dem ersten Rennen in Donington Park weiter nach Mondello Park.
Das 1-Stunden-Rennen für die Wagen vor 1966 (FIA-TC’65) war ein „Festival Italiano“ mit einem Alfa Romeo GTA als Gesamtsieger und den vier Alfa Romeo Giulietta TI (Bj. 1950) der Scuderia del Portello, die ihren Kampf um die Meisterschaftspunkte intern austrugen. Wie in Donington gewannen Marco Rossi und Marco Cajani (I) in ihrer Klasse.
Riesenglück für Anton
In dem Kampf um den Gesamtsieg, sah Anton die karierte Fahne in seinem GTA als Erster vor Bo Warmenius/Gunnar Turebrand (S) in ihrem Ford Lotus Cortina. Aber der Ex-Formel-2-Champion hatte Glück. Bis zur letzte Runde führten die Donington Sieger, Max Rostron/Ulf Larsson. Aber nach einer Reifenpanne mussten sie aufgeben und konnten die Ziellinie nicht passieren. Also wurde der schnellste Mustang mit Nigel Vaulkhard/John Smirthwaite (GB) Gesamtdritter. Anton führt in der Meisterschaft mit 43 Punkten Vorsprung vor Marco Rossi/Marco Cajani (I) in deren Giulietta TI.
Einige Teams hatten Probleme mit ihren Dunlopreifen in Mondello Park. Sie mussten während dem vorgeschriebenen Boxenstopp von einer Minute nicht nur einen Fahrerwechsel vornehmen, sondern auch die Reifen wechseln lassen. Es war eine sehr spektakuläre Boxenstoppzeit. Graham Churchill (GB) war der schnellste Mini Cooper Fahrer – allerdings ohne Konkurrenten. Also erzielte er nur die Hälfte der Punkte. Die Meisterschaftsgewinner von 2003 Claude Boissy/Alain Miran (F) konnten nicht in der „irischen Runde“ der FIA-TC’65 teilnehmen.
Schachinger schaffte es noch einmal
Das Pendant in der FIA-GTC’65 Bo Warmenius (S), feierte mit seinem Lotus Elan seinen ersten Sieg in dieser Saison. Der schnelle schwedische Fahrer passierte die Ziellinie nur 0,6 Sekunden vor Jamie Boot in seinem TVR Griffith. Allen Tice (GB) mit seinem Marcos 1800 GT vervollständigte das Podium fast eine Sekunde später in einem aufregenden Endspurt. In dem zweiten Rennen war Tice der Glückliche, der das Rennen mit seinem Volvo GT gewann. Dies war der erste Gesamtsieg von einem Marcos 1800 GT Fahrer in der FIA-GTC’65. Harry Wyndham (GB) in seinem Jaguar E-Typ wurde Zweiter, 2,6 Sekunden vor Ian Cox (GB) der der schnellste Fahrer in der FIA Periode E mit seinen Austin-Healey 3000 war. Zweiter in dem Klassement für ältere Autos war Udo Voßhenrich (D) in der Lotus Elite. Bo Warmenius und auch Jamie Boot mussten wegen technischer Probleme ausscheiden. Hans-Jürgen Malsbenden mit seinem Chevrolet Corvette Sting Ray erreichte die zweite Position in seiner Klasse im ersten Rennen, musste aber im zweiten Rennen aufgeben. Trotzdem führt der deutsche „Corvette-Kapitän“ in der FIA-GTC’65 Tabelle nach zwei von acht Rennen.
In dem vor Baujahr 1977 Rennen von Tourenwagen und GT (FIA-GTC-TC’76), gewann Wolfgang Schachinger beide Rennen in seinem Alpina BMW 3,0 CSL vor Dr. Helmut Stein im ex-Jörg-Obermoser Ford Escort RS. Dritter wurde Paehr Svensson in einem Mini Marcos.
Für das nächste Rennen in Most (CZ) erwartet FIA-Koordinator Ronny G. Bredhauer mehr Autos in der neuen Klasse, z.B. einige Porsche RSR als auch den ex-Werk Ford Capri RS 3100 von Peter Mücke (D) und den spektakulären De Tomaso Panteras von Henrik Lindberg und Claus Damgaard (beide DK).






















