Rennbericht 2003 / 07 Spa
Falcon-Jagd
Zum ersten Mal in dieser Saison starteten die Renn-Tourenwagen der FIA-TC’65 in zwei 30-Minuten-Rennen statt in einem Ein-Stunden-Rennen mit Boxenstopp. In beiden Läufen kreuzte der Ford Falcon von Leo Voyazides und Andy Bacon (beide GB), der in den klassischen Farben von Teamchef-Legende Alan Mann (Rot und Gold) lackiert ist, als Erster die Ziellinie. „Mit dem Falcon kommen wir hier Spa sehr gut zurecht", erklärte ein glücklicher Leo Voyazides. „Unser Auto ist perfekt ausbalanciert“.
Voyazides/Bacon konnten in beiden Renn-Läufen sowohl die schnellen Alfa Romeo GTA von Alex Furiani (Frechen) und FIA-TC‘65-Leader Dieter-Karl Anton (A) auf Distanz halten, als auch wie den schnellsten Ford Lotus Cortina von Mikael Gustavsson (S), der den dritten Gesamtplatz belegte. Im ersten Rennen hatte Anton Pech, als ihm ein Schlauch platzte und er mit Getriebeöl geduscht wurde. Nur knapp vor Bo Warmenius rettete er sich ins Ziel. Erst dahinter kam der schnellste Ford Mustang ins Ziel, der von Richard Styles und Peter Dunn gefahren wurde.
Als schnellster Fahrer in der Klasse bis 1,3 Liter kreuzte Niklas Johanssen (S) im Mini Cooper S vor Allan Tice die Ziellinie. Bei den Fahrzeugen bis 1961 sicherten sich ein Mal mehr die „Scuderia-Marios“ mit Familiennamen Rossi und Cajani im Alfa Romeo Giulietta TI den Klassensieg. Die insgesamt vier Giuliettas der Scuderia del Portello gehören fest zum Inventar der FIA-TC’65.
Zur Erinnerung an den ehemaligen Scuderia-Chef, der vor zehn Jahren in Spa in einem GTA tödlich verunglückte, stifteten Cajani und Co einen stilvollen Preis für den besten Alfa Romeo GTA-Fahrer. Diese Auszeichnung sicherte sich Alex Furiani, der sich im zweiten Rennen mit 5,5 Sekunden gegen Dieter-Karl Anton durchsetzen konnte.
Dahinter erreichten Nigel Vaulkhard / John Smirthwaite (GB) im Ford Mustang als Gesamtvierte den zweiten Platz in der Klasse. Carl Gustavsson (S) sicherte sich den Rang als bester Ford Lotus Cortina-Pilot vor Chris Sanders (GB) und Gunnar Turebrand (GB). Die 1,3 Liter-Klasse gewann Ian Cox (GB) im Mini Cooper S, der Niklas Johansson auf den zweiten Platz verwies.






















