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Rennbericht 2003 / 08 Estoril


Italienisch-Österreichische Freundschaft

 

 

 

„Die Siegerehrung war der Höhepunkt des ganzen Wochenendes“, freute sich Serienkoordinator Ronny G. Bredhauer über ein gelungenes Finale im portugiesischen Seebad Estoril. Die Pokalvergabe garnierte das Team der Scuderia del Portello mit südeuropäischem Freudentaumel. Denn sie konnten nicht nur den Titel ihres Alfa Romeo Giulietta-Teams Marco Cajani / Marco Rossi (I) in der Periode E (bis Bj. 1961) feiern, sondern auch der Scuderia - Kollege Dieter-Karl Anton (A) krönte seine erste komplette Saison in der FIA-TC’65 mit der Meisterkrone in der Periode F (bis Bj. 1965). Mit seinem Alfa Romeo GTA ließ er sich auch in Estoril nicht vom Erfolg des Mikael Gustavsson (S) im Ford Lotus Cortina im ersten Rennen, sowie einer Stop-and-Go-Strafe im zweiten Lauf aus dem Rhythmus bringen. Er enthronte damit Claude Boissy / Alain Miran (F), die Champions der Saison 2003.

 

 

 

Das zweite Rennen geht sicher in die Annalen der FIA-TC’65 ein. Auf nasser Strecke sorgten Graham Churchill / Peter Baldwin (GB) für den ersten Mini Cooper-Gesamtsieg seit dem Nürburgring 2002. Hinter dem neuen Meister Dieter Karl Anton balgten sich drei Teams um den dritten Platz und passierten parallel das schwarz-weiß karierte Tuch. Das Ford Lotus Cortina-Duo Carl Gustavsson (S) und Harry Vaulkhard (GB) kreuzte sogar bis auf die Tausendstel Sekunde zur gleichen Zeit die Ziellinie. Weniger als fünf Hundertstel (!) dahinter verlor John Smirthwaite (GB) den Kampf in seinem Ford Mustang und musste sich mit Rang Fünf begnügen. Nach mikroskopischer Untersuchung der Sekundenbruchteile wurde Carl Gustavsson der dritte Platz auf dem Podium zugesprochen.

 

 

 

Dieter Karl Anton verließ aber als strahlender Sieger der Periode F den südlichsten Punkt der FIA-TC‘65-Tournee 2004. Zum ersten Mal seit den großen Tagen der Scuderia del Portello mit Fahrern wie Sandro Munari, Carlo Facetti oder Giorgio Pianta steht sowohl ein Alfa Romeo Giuletta in der Periode E als auch ein Alfa Romeo GTA-Fahrer in der Periode F an der Spitze der FIA European Challenge for Historic Touring Cars.

 


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