Rennbericht 2005/ 06 Spa-Francorchamps
FIA-TC ’65: Prinz trifft auf Tourenwagen-König
Dieter-Karl Anton, Alfa Romeo GTA | |
Mikael und Calle Gustavsson, Ford Lotus Cortina | |
Niklas Johansson, Niklas Johansson (S) |
Mit zwei Klassensiegen sicherte sich Titelverteidiger Dieter-Karl Anton (A) die Maximalpunktzahl beim vorletzten FIA-Meisterschaftswochenende 2005 auf dem Formel-1-Kurs von Spa-Francorchamps. Im Zeichen des 40jährigen Jubiläums des Alfa Romeo GTA sicherte sich der Österreicher im ersten Rennen sogar den Gesamtsieg vor dem „Vater-Sohn-Team“ Mikael und Calle Gustavsson (S) im Ford Lotus Cortina. Den dritten Platz belegte Reinhold Gröpper (D) im Ford Mustang als bester Pilot aus der großen Klasse für Fahrzeuge über 2,5 Liter Hubraum.
Insgesamt 32 Rennwagen starteten in der FIA-TC’65 im Rahmen des 6 Stunden-Rennens von Spa auf der 6,976 Kilometer langen Ardennen-Achterbahn. Darunter sorgten insgesamt sechs Mini Cooper S für eine starke Vertretung der Klasse bis 1,3 Liter Hubraum. Die orangefarbene Kleinwagen-Rakete von Niklas Johansson (S) war aber nicht zu bezwingen. Der Schwede entwickelte auf der Rennstrecke eine übernatürliche Speed und sicherte sich mit weitem Abstand auch die schnellsten Zeiten in der Klasse. Ian Cox / Allen Tice (GB) hatten das Nachsehen.
Das zweite Rennen wurde gemeinsam mit den Fahrern der FIA-GTC’65 ausgetragen (über 60 Starter). Dabei kam Dieter-Karl Anton im Tourenwagen-Gesamtklassement nur auf den sechsten Rang. Um die Spitze entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen Reinhold Gröpper im Ford Mustang und Fritz Vogel (CH) im Ford Falcon Sprint. Doch der Schweizer musste sich letztlich mit 8,2 Sekunden Rückstand geschlagen geben. „Gröpper ist stärker auf der Bremse“, erklärte Vogel, warum er sich letztlich mit dem Silberplatz begnügen musste.
Der Meisterschaftsführende verwies die Gustavssons und Matthias Oertz / Marco Theil (D) in einem weiteren Alfa Romeo GTA auf die Plätze. Dahinter lief seine königliche Hoheit, Prinz Joachim von Dänemark im Ford Lotus Cortina ein. „Das war mein erstes Rennen auf einer so bedeutenden Strecke. Ich komme bestimmt im nächsten Jahr wieder, um noch mehr Rennen in der FIA-TC’65 zu bestreiten,“ erzählte der sichtlich begeisterte 36-Jährige.
























