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Rennbericht 2005/ 07 Dijon


FIA-TC’65: Anton verteidigt Titel


Anton, Dieter-Karl, Alfa Romeo GTA & Gustavsson, Ford Lotus Cortina

Anton, Dieter-Karl, Alfa Romeo GTA & Gustavsson, Ford Lotus Cortina
Leo Voyazides (GB) / John Young (GB), Ford Falcon Sprint

Leo Voyazides (GB) / John Young (GB), Ford Falcon Sprint

Er ist eine der wirklichen „Originale“ dieser Meisterschaft. Mit dem Alfa Romeo GTA ist er nicht nur schnell sondern auch ein fairer Sportsmann. Sein erster Weg nach dem erneuten Klassensieg beim Finale auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs von Dijon- Prenois führte Dieter-Karl Anton (A) direkt zum Mitstreiter Calle Gustavsson (S). „Er is’ supa gefoahrn“, rief der Österreicher in die Runde. Sein schwedisches Gegenüber schien die „Austria-Anerkennung“ auch ohne alpenländische Sprachkenntnisse zu verstehen. Ganze 1,2 Sekunden Vorsprung rettete Anton vor dem Ford Lotus Cortina des „Vater-Sohn-Teams“ Gustavsson über die Ziellinie.

 

„Zum Schluss waren meine Reifen völlig am Ende“, berichtete er. Der Vollblutrennfahrer konnte mit dem erneuten Klassensieg den Meistertitel bei den Tourenwagen bis Baujahr 1965 (FIA-TC’65) verteidigen. Mit seinem Alfa Romeo GTA machte er dem Tourenwagen-Modell das schönste Geburtstagsgeschenk. Denn der erfolgreiche GTA wird in diesem Jahr 40 Jahre alt.

 

Den Gesamtsieg beim FIA-TC’65-Finale im Burgund sicherten sich Leo Voyazides (GB) und John Young (GB) im Ford Falcon Sprint. „Für uns ist es sehr gut gelaufen“, resümierte Startfahrer John Young das Ein-Stunden-Rennen. „Am Start war es etwas eng, aber ich konnte Leo das Auto mit einem großen Vorsprung übergeben“. Voyazides kam mit 30 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Die Zweitplatzierten in der Klasse, Fritz Vogel und Beat Müller (CH), hatten mit ihrem Ford Falcon Sprint über eine Minute Rückstand. Die Schweizer wurden Gesamtvierte. Das Ex-Meister- Team Bo Warmenius (S) / Gunnar Turebrand (S) kamen mit ihrem Ford Lotus Cortina hinter Peter Dunn (GB)/ Richard Styles (GB) im Ford Mustang auf dem sechsten Platz ins Ziel.