Rennbericht 2006/ 01 Hockenheim
Jim Clark Revival begeistert Rennfans
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Das letzte Aprilwochenende hat sich als Fixpunkt im historischen Spitzensport etabliert.
Beim International Historic Grand Prix auf dem Hockenheimring Baden Wuerttemberg stand das Jim Clark Revival teilnehmer- und wettermaessig unter einem guten Stern.
Mit den Serien fuer GT- und Tourenwagen, den Formeln Junior und Thoroughbred Grand Prix Cars waren saemtliche Fia-sanktionierten Meisterschaften am Start. Die Supersports-Boliden, die Formel 2 und Formel Ford, sowie die historischen Ferrari und Maserati rundeten das Renngeschehen ab und die Demofahrten der Ferrari F1-Clienti wie auch des Interrace Historic Teams waren mit verantwortlich dafür, dass die Zuschauer vor Ort vollauf zufrieden gestellt wurden. Begeisterter Applaus war der verdiente Lohn fuer die Akteure, die mit wilden Drifts, spannenden Positionskaempfen und perfekt vorbereiteten Fahrzeugen ihren Teil zum Gelingen der zweiten Auflage dieser Großveranstaltung beitrugen.
Mit Hilfe des Badischen Motorsport Club und Rennleiter Heinz Weber gingen die Rennen reibungslos und puenklich ueber die Buehne und Organisator Ronny Bredhauer kann somit zuversichtlich auf die naechsten Jahre vorrausschauen.
Fia GTC 65
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Im Gegensatz zu den Tourenwagen sahen die Rennbesucher in der historischen GT-EM ein gut gefuelltes Starterfeld.
In der Zeitkategorie 1947-1961 hießen die Klassensieger bis 1600 ccm zweimal Roberto Cocciarelli im 1000er Austin Healey Sprite und Simone Tacconic im 1,6 L-Porsche 356A, waehrend die 1300er Piloten Peter Stoehrmann (Lotus Elite) und Horst Kukemueller auf Alfa Romeo Giulietta jeweils einmal erfolgreich waren.
Bis 2500 ccm gaben Phillipe und Gerard Vermast im Triumph TR4 nach GTP-Reglement den Ton an. Dahinter balgten sich die formschoenen Alfa Romeo 1900 um die Plaetze. Ross Zampatti/Walter Antonacci und Renato Ambrosi/Vinicio Marta waren dabei die schnellsten.
Die groeßte Klasse wurde zur sicheren Beute fuer den Aston Martin DB4GT von Urs Mueller. Johannes Kleissl/Michael Kuehn und Georg Nolte folgten in ihren GTP-Mercedes 3000 SLS.
Auch bei den juengeren GT-Vertretern waren die kleinen Klassen duenn besetzt. Donate Bastuck/Johannes Mann holten im Triumph Spitfire den 1150er-Siegerpokal und Elio Cocciarelli gewann im Mini Marcos die 1300er Klasse.
Ueber eine Sekunde Vorsprung in der Lotus Elan-Klasse (bis 1600 ccm) und der dritte Gesamtrang sprangen fuer Bo Warmenius heraus. Lauf zwei beendete er sogar noch erfolgreicher – Gesamtzweiter. Sander van Gils, Robert Krug und Lars Bondesson liefen als weitere ein. Sonntags waren Rolf Nilsson, van Gils und Krug die Verfolger. Zwei Doppelerfolge erzielten die Triumph TR4-Piloten Rainer Bastuck und Robert hamilton in der 2,5 L-Klasse. Sie teilten sich die ersten Raenge gerecht untereinander auf und verwiesen mit Erkan Aydin am Samstag und Ralf Oehme jeweils einen Porsche 911 auf Platz drei.
Den Gesamtsieger stellte die Hubraumstaerkste Kategorie. Leo Voyazides ueberzeugte mit einem Start-Ziel-Sieg im ersten Heat, trat tags darauf jedoch nicht mehr mit seinem Ford GT 40 an. Hans Juergen Malsbenden uebernahm die Spitzenposition nach Rang zwei am Samstag und bekam wie der Samstagsdritte Michael Menden (beide Chevrolet Corvette) Szenenapplaus fuer sehenswerte Drifteinlagen. Wolfgang Schachinger in einem weiteren US-V8, Andre Bailly in der AC Cobra sowie Ferrari 275-Pilot Paul Knapfield liefen am Sonntag hinter Malsbenden ein.
Fia TC 65
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Fuer eine Stunde gingen die Tourenwagenteams auf die Strecke und absolvierten dabei einen Pflichtstop.
Graziano und Andrea Tessaro hatten mit ihrem Fiat Abarth 1000 TC keine Gegner und in der 1300er Klasse sette sich Gregor Froetscher gegen seinen Austin Mini-Rivalen Carsten Warnich durch.
Bis 1,6 Liter gab es schon mehr Konkurrenz. Dieter Karl Anton konnte mit seinem Alfa Romeo GTA die Ford Lotus Cortina hinter sich halten. Mikael und Carl Gustavsson holten Rang zwei vor Bo Warmenius/Gunnar Turebrand, die kurz vor Schluß einen Plattfuß beklagten. Im Gesamtklassement fuhr Anton auf die zweite Stelle.
Lediglich der Gewinner der Klasse ueber 2500 ccm konnte ihn in die Schranken verweisen. Reinhold Groepper machte dies von Anfang an deutlich. Dirk Waaijenberg und Marcel Christen (alle Ford Mustang) liefen hinter ihm ein.
Fia GTC 76 und Fia TC 76
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Die Touren- und GT-Wagen der Baujahre 1966 bis 1976 trugen ihre Saisoneroeffnung in einem gemeinsamen Feld aus.
Bei den zehn Tourenwagen gab es lediglich in einer Klasse Konkurrenten. Dr. Helmut Stein hatte in der Zweiliterklasse der Periode H (1972-1976) jedoch keine Probleme und gewann in beiden Laeufen klar vor Gunnar Turebrand (beide Ford Escort MK1) und Renato Ambrosia in der Alfetta.
Darueber hinaus war er hinter Rune Tobiasson/Joakim Soederstroem im BMW 3,5 CSL Tourenwagen-Zweiter und konnte die Gewinner der Klasse ueber 2500 ccm am Sonntag den TW-Sieg entreissen.
Die Einzelstarter der Baujahre 1966-1971 lauteten : Andrea und Graziano Tessaro im Fiat Abarth 1000 TCR, Martin Foss (austin Mini Cooper), BMW 2002-Pilot Guenther Alth und Reinhold Groepper auf Ford Mustang.
Die GT des gleichen Zeitraums boten ein entsprechendes Bild. Im Triumph Spitfire war Johannes Mann unterwegs, Claude Lang pilotierte einen MG B GT und Erich Rickenbacher ging im Ford GT 40 an den Start.
Die sechs Starter der Baujahre 1972-1976 fanden sich allesamt in der groeßten Klasse ein. Patrick Gerling/Mike Fenzel diktierten in der Chevrolet Corvette das Tempo. In Lauf eins folgten die De Tomaso Pantera von Claus Damgaard und Henrik Lindberg. Samstags waren sie dann nicht mehr am Start und die Porsche RSR-Piloten Marc Devis und Thomas Verhoeven stiegen auf das Podium.
Stefan Chytrek






























